FEUERSCHUTZABSCHLÜSSE

Feuerschutzabschlüsse nach DIN 4102 Teil 5

Trotz modernster Brandschutzeinrichtungen lassen sich Brände nicht gänzlich verhindern.

Es gilt daher der Grundsatz, der Ausbreitung von Feuer und Rauch schon in der Planungsphase eines Gebäudes entgegenzutreten. Hierbei stehen vor allem Rauch- und Brandschutztüren im Fokus.

Ziel ist es, die Ausdehnung eines Brandes zu verhindern, damit Flucht- und Rettungswege passierbar bleiben, und die Evakuierung eines Gebäudes sichergestellt werden kann.

Je nach Anforderungen und Nutzung müssen diese Türen eine Feuerwiderstandsdauer von 30 bis 120 Minuten nachweisen. Dies gilt vor allem in Industrie- und Gewerbebauten und auch für Brandschutztore.

Bei der Wahl und dem Einbau, sind mehrere Details zu beachten:

∎  Bauweise und Art der Wand sowie Wandstärke (z.B. Kalksandstein, Beton, Porenbeton oder Ständerwerkwand)

∎  Brandschutzanforderung raumabschließender Bauteile (T30/T120)

∎  Befestigung der Zarge (Dübel, Anker)

∎  Zulässige Zarge (Eckzarge, Umfassungszarge, Blockzarge)

∎  Öffnungswinkel DIN links, DIN rechts

∎  Hinterfüllung der Zarge

∎  Höhenlage des Bodens (mit oder ohne Bodeneinstand)

∎  Fertigfußboden waagerecht (Ebenheit)

∎  Beschaffenheit des Bodens

∎  Schließmittel und Beschläge mit FS-Kennzeichnung

Wir nehmen vor Ort ein fachgerechtes Aufmaß für die Bewertung der Montagesituation und des Zeitaufwandes.